Wiener Börse (Mittag) - ATX weitet Verluste aus / Bankaktien schwächeln - Strabag zieht Großauftrag an Land

Friday, 22. January 2021 12:26

Die Wiener Börse zeigte sich am Freitag zu Mittag mit anhaltenden Kursverlusten. Der heimische Leitindex ATX weitete seine Abschläge aus und verlor bis 12.00 Uhr 1,20 Prozent auf 2.987,90 Einheiten. Auch der breiter gefasste ATX Prime gab um 1,15 Prozent auf 1.519,84 Zähler nach. Damit zeigte sich der Wiener Aktienmarkt im Einklang mit den europäischen Börsenumfeld, das ebenfalls klar im negativen Terrain notierte.

Am Vormittag wurden einige Einkaufsmanagerdaten für Jänner veröffentlicht. Der Gesamtindex der Eurozone fiel demnach um 1,6 Punkte auf 47,5 Zähler. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang des Stimmungsindikators auf 47,6 Punkte gerechnet. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Stimmungsindikator liegt damit weiterhin merklich unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

In Wien blieb es nachrichtenseitig recht ruhig, auch Impulse von Analystenseite blieben bis dato aus. Vor allem Abschläge bei den schwer gewichteten Bankaktien lasteten auf dem ATX, aber auch wichtige Industriewerte wie Wienerberger und voestalpine gaben nach. Daneben schwächelten Papiere mit Bezug zur Ölbranche.

Schoeller-Bleckmann führten die Riege der Verlaufsverlierer mit einem Minus von 4,09 Prozent an. OMV büßten 1,63 Prozent ein. Bei Raiffeisen Bank International fiel ein Minus von 2,69 Prozent an und BAWAG verloren um 2,61 Prozent. Erste Group grenzten ihre Abschläge etwas ein und hielten zu Mittag bei einem Minus von 0,68 Prozent. Wienerberger gaben um 1,66 Prozent nach, voestalpine verbilligten sich um 1,06 Prozent.

Ebenfalls bergab ging es trotz erfreulicher Neuigkeiten bei den Aktien der Strabag, die 2,05 Prozent einbüßten. Der Baukonzern hat in Deutschland einen Großauftrag für den Ausbau der "A 1" in Niedersachsen an Land gezogen. Das Auftragsvolumen liegt bei 600 Mio. Euro Auftragsvolumen, Baustart ist am 1. Februar.

Einen Kurssprung von 9,64 Prozent verbuchten FACC. Ebenfalls mit positiven Vorzeichen zeigten sich Polytec, die um 1,30 Prozent zulegen konnten sowie Rosenbauer, die sich um 1,04 Prozent verteuerten.

kat/sto

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APA/kat/sto
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