Wiener Börse (Mittag) - ATX mit plus 0,23 Prozent freundlich / Verhaltenes Geschäft - Rosenbauer nach Zahlen fester

Friday, 13. August 2021 12:10

Die Wiener Börse hat sich heute, Freitag, zu Mittag bei moderatem Volumen mit freundlicher Tendenz präsentiert. Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 3.643,27 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 8,36 Punkten bzw. 0,23 Prozent. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,20 Prozent höher bei 1.843,64 Punkten.

Auch das europäische Börsenumfeld zeigte sich mit leichten Zugewinnen. Marktbeobachter sprachen von einem verhaltenen Geschäft und verwiesen auf eine Mangel an Impulsen. Die Übersee-Börsen hatten zuvor uneinheitliche Vorgaben geliefert.

Datenseitig richten sich die Blicke der Anleger am Nachmittag auf das Michigan Sentiment. Im August dürfte die Verbraucherstimmung etwa auf dem Vormonatsniveau liegen und damit weiter als gedämpft zu bezeichnen sein, hieß es dazu von den Helaba-Experten.

Unter den Einzelwerten zeigten sich Rosenbauer nach Zahlenvorlage um 1,56 Prozent fester. Der oberösterreichische Feuerwehrhersteller ist im Halbjahr nach einem kleinen Verlust zu Jahresbeginn wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Trotz Aufholprozess im zweiten Quartal lag der Konzernumsatz mit 448,1 Mio. Euro leicht unter dem historischen Rekord von 458,0 Mio. Euro im Vorjahr. Das Orderbuch ist mit 1,09 (1,12) Mrd. Euro weiterhin gut gefüllt.

Hingegen knüpften Polytec mit minus 1,16 Prozent auf 9,36 Euro an die klaren Vortagesverluste an. Die Analysten der Baader Bank haben ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien nach den jüngst vorgelegten Ergebnissen bestätigt. Auch das Kursziel in Höhe von 16,00 Euro wurde unverändert beibehalten.

Weiterhin fest tendierten die heimischen Versicherer. So führten Vienna Insurance Group die Gewinnerliste im prime market mit plus 1,83 Prozent an. UNIQA notierten um 0,65 Prozent fester. Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission erlauben der Vienna Insurance Group den Erwerb des Zentral-und Osteuropa-Geschäfts des niederländischen Versicherungskonzerns Aegon. Allerdings ist der geplante Deal - bereits seit April - weiterhin durch eine Blockade Ungarns untersagt.

Am unteren Ende des Kurszettels fanden sich Warimpex mit einem Abschlag von 2,24 Prozent. AT&S mussten ein Minus von 1,76 Prozent verbuchen.

ger/fpr

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