Vienna Insurance Group im Halbjahr 2021 mit starken Ergebnissen

Wednesday, 18. August 2021 08:08
*Prämienvolumen um 3,5 % auf 5,77 Mrd. Euro gesteigert
*Gewinn vor Steuern um 25 % auf 251 Mio. Euro erhöht
*Combined Ratio um 0,3 Prozentpunkte auf 95,2 % verbessert
*Solvenzquote per 30. Juni 2021 von 267 % zeigt starke
Kapitalausstattung

Die Vienna Insurance Group liefert mit den Zahlen zum Halbjahr 2021 sehr positive Ergebnisse. Bei allen wichtigen Kennzahlen konnte eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielt und somit eine weiterhin sehr stabile Performance inmitten der anhaltenden Covid-19-Pandemie gezeigt werden.

„Die Geschäftsentwicklung der VIG-Gruppe schließt an das Niveau vor der Corona-Pandemie an. Das deutliche Plus sowohl bei den Prämien als auch beim Gewinn wurde in einem weiterhin herausfordernden Umfeld erwirtschaftet, denn die Pandemie hat uns auch im ersten Halbjahr weiter begleitet und in unterschiedlicher Ausprägung unseren Alltag beeinflusst. Als positiven Einfluss für unsere stabile Entwicklung sehe ich unser Geschäftsmodell, das allen regionalen Gruppengesellschaften die erforderliche unternehmerische Freiheit gibt, um mit lokal abgestimmten Angeboten und Lösungen erfolgreich zu sein. Es ermöglicht uns als größte internationale Versicherungsgruppe in Zentral- und Osteuropa in den unterschiedlichen Situationen der einzelnen Länder unserer Region rasch und individuell zu agieren“, erklärt Generaldirektorin Elisabeth Stadler.

Zwtl.: Prämiensteigerung auf 5.773 Mio. Euro

Bei den Prämieneinnahmen zeigte sich trotz unterschiedlich ausgeprägten Covid-19 Einflüssen in den VIG-Märkten ein deutlicher Aufwärtstrend. Das Prämienvolumen konnte um 3,5 % auf 5.773 Mio. Euro gesteigert werden. In allen Sparten, mit Ausnahme der Einmalerläge in der Lebensversicherung, konnte ein Prämienplus erwirtschaftet werden. Vor allem die sonstige Sachversicherung verzeichnete ein starkes Prämienplus von 5,7 % auf 2,9 Mrd. Euro. Auch in der Kfz-Versicherung konnte in der Kaskoversicherung ein deutliches Plus von 7,3 % auf 709 Mio. Euro und in der Haftpflicht von 3,7 % auf 810 Mio. Euro verzeichnet werden. In der Krankenversicherung stiegen die Prämien auf 368 Mio. Euro (+3,3 %). Während die Lebensversicherung mit laufender Prämienzahlung auf 1.362 Mio. Euro (+ 1,9 %) erhöht werden konnte, verzeichnete das Geschäft mit den Einmalerlägen einen strategiekonformen Rückgang um 6,7 % auf 446 Mio. Euro. Die prämienmäßig höchsten Steigerungen erzielten die Segmente Tschechische Republik, Polen, Rumänien und Ungarn. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle abzüglich der Anteile der Rückversicherung lagen mit 3,6 Mrd. Euro um 0,9 % über dem Wert der Vorjahresperiode.

Zwtl.: Ergebnis vor Steuern um 25 % gesteigert

Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 251,4 Mio. Euro um 25 % über dem Vorjahreswert. Es beinhaltet getroffene Vorsorgen für Covid-19 und Unwetterereignisse. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen betrug zum Halbjahr 2021 186,3 Mio. Euro und ist um 47,5 % höher als im Vorjahr.

Die aufsichtsrechtliche Solvenzquote der VIG-Gruppe beträgt zum 30. Juni 2021 267 % und zeigt weiterhin eine sehr starke und stabile Kapitalausstattung. Das Finanzergebnis (inkl. Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen) erreichte zum Halbjahr 2021 einen Wert von 353,6 Mio. Euro und liegt um 8,9 % unter dem Vorjahresergebnis. Der Rückgang resultiert vorrangig aus geringeren realisierten Gewinnen und Verlusten. Der Return on Equity vor Steuern konnte von 9,1 % auf 11 % verbessert werden. Die Kapitalanlagen der VIG-Gruppe betrugen zum 30. Juni 2021 37,5 Mrd. Euro.

Zwtl.: Combined Ratio weiter verbessert

Die Schaden-Kosten-Quote der VIG-Gruppe lag mit 95,2 % um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Diese Verbesserung ist trotz spürbaren Auswirkungen von Unwetterschäden gegen Ende Juni 2021 auf einen insgesamt besseren Schadensverlauf und auf die seit der „Agenda 2020“ und im neuen Strategieprogramm „VIG 25“ weitergeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Combined Ratio zurückzuführen.

Zwtl.: Ausblick 2021

Neben der weiter anhaltenden Pandemie und der hohen Unsicherheit über die Entwicklung und Auswirkungen der sich stark verbreitenden Delta-Variante, können weitere Naturkatastrophen, wie die Überschwemmungen im Juli, den Verlauf des zweiten Halbjahres 2021 beeinflussen. „Wir sind trotzdem und auf Grund unserer umsichtigen Reservierungspolitik zuversichtlich, unsere angestrebten Ziele für 2021 zu erreichen. Wir bestätigen somit unseren Ausblick, ein Prämienvolumen von rund 10,4 Mrd. Euro und einen Gewinn vor Steuern in der Bandbreite von 450 Mio. Euro bis 500 Mio. Euro zu erreichen. Die Combined Ratio soll bei rund 95 % liegen“, bekräftigt Elisabeth Stadler die Prognose für 2021.

Rückfragehinweis:
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