Global Maritime Forum: Führende Vertreter der Industrie fordern von der COP26 eine Verpflichtung zur Dekarbonisierung der internationalen Schifffahrt bis 2050

Thursday, 28. October 2021 18:55

Der Call to Action for Shipping Decarbonization wurde von einer Multi-Stakeholder-Taskforce entwickelt, die von der Getting to Zero Coalition einberufen wurde - einer Partnerschaft zwischen dem Global Maritime Forum, dem Weltwirtschaftsforum und Friends of Ocean Action. Der Call to Action for Shipping Decarbonization wird von mehr als 200 Branchenführern und Organisationen unterstützt, die die gesamte maritime Wertschöpfungskette repräsentieren, und vermittelt die klare Botschaft, dass eine vollständige Dekarbonisierung der internationalen Schifffahrt sowohl dringend als auch erreichbar ist. Er fordert die Regierungen auf, mit der Schifffahrtsindustrie zusammenzuarbeiten, um die Richtlinien und Investitionen zu verwirklichen, die erforderlich sind, um die kritischen Wendepunkte bei der Dekarbonisierung der globalen Lieferketten und der Weltwirtschaft zu erreichen.

"Mit dem Call to Action senden führende Vertreter der gesamten maritimen Wertschöpfungskette ein deutliches Signal an die Regierungen, die sich nächste Woche in Glasgow treffen, dass es an der Zeit ist, die Ambitionen zu erhöhen und sich zu verpflichten, die internationale Schifffahrt bis 2050 vollständig zu dekarbonisieren. Wenn die Regierungen auf der COP26 als Klimahelden auftreten wollen, müssen sie dies auch bei der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation tun, wo dringender Handlungsbedarf besteht, um die internationale Schifffahrt auf einen gerechten und ausgewogenen, an Paris orientierten Weg zu bringen", sagt Johannah Christensen, CEO des Global Maritime Forum.

Der Call to Action zeigt, dass die Dekarbonisierung der Schifffahrt in der Branche breite Unterstützung findet, und verdeutlicht die zahlreichen Maßnahmen und Verpflichtungen, die die Unternehmen bereits eingegangen sind. Gleichzeitig wird dargelegt, was die Regierungen tun müssen, um den Sektor bis 2050 vollständig zu dekarbonisieren.

Konkret fordern die Unterzeichner die Regierung auf:

* Verpflichtung zur Dekarbonisierung der internationalen Schifffahrt bis 2050

* Unterstützung von emissionsfreien Schifffahrtsprojekten im industriellen Maßstab durch nationale Maßnahmen

* Ergreifung von Richtlinien, die den emissionsfreien Schiffsverkehr bis 2030 zur Standardlösung machen

Die 26. UN-Klimakonferenz der Vertragsparteien (COP26), die vom 31. Oktober bis 12. November 2021 in Glasgow stattfindet, wird vom Vereinigten Königreich in Partnerschaft mit Italien ausgerichtet und wird die Parteien zusammenbringen, um die Maßnahmen zur Erreichung der Ziele der Pariser Vereinbarung und des UN-Rahmenübereinkommens über den Klimawandel zu beschleunigen.

"Die COP26 ist eine einmalige Gelegenheit, die globalen Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels zu beschleunigen. Alle Wirtschaftszweige müssen Teil des Weges sein, um Netto-Null-Emissionen zu erreichen und die Temperaturziele von Paris in Reichweite zu halten. Als Präsident der COP begrüße ich den Call to Action for Shipping Decarbonization und seine klare Botschaft, dass führende Vertreter der gesamten maritimen Industrie bereit sind, mit den Regierungen zusammenzuarbeiten, um die internationale Schifffahrt bis 2050 vollständig zu dekarbonisieren", sagt Alok Sharma, Präsident der COP26.

Informationen zum Call to Action for Shipping Decarbonization

Mehr als 200 Branchenführer und Organisationen aus der gesamten maritimen Wertschöpfungskette haben den Call to Action for Shipping Decarbonization unterzeichnet, darunter Unternehmen aus den Bereichen Schifffahrt, Fracht, Energie, Finanzen, Häfen und Infrastruktur. Zu den Unterzeichnern gehören einige der weltweit größten Akteure des globalen Handels: Anglo American, A.P. Moller-Maersk, BHP, Bolloré Logistics, BP, BW LPG, Cargill Ocean Transportation, Carnival Corporation, Citi, Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering, ENGIE, Euronav, Fortescue Metals Group, GasLog, Hapag-Lloyd, Iberdrola, Lloyd's Register, Mitsui O.S.K. Lines, MSC Mediterranean Shipping Company, Ocean Network Express, Olympic Shipping and Management, Ørsted, Panama Canal Authority, Port of Rotterdam, PSA International, Rio Tinto, Shell, Swire Shipping, Trafigura, Ultranav, Unilever, V.Group, Volvo, and Yara.

Der Call to Action for Shipping Decarbonization wurde ursprünglich am 22. September 2021 in Verbindung mit der UN-Generalversammlung ins Leben gerufen.

Mehr erfahren zum Call to Action for Shipping Decarbonization und die vollständige Liste der Unterzeichner finden Sie hier....

Mehr erfahren zu den konkreten Maßnahmen, die die Unterzeichner des Call to Action for Shipping Decarbonization zur Unterstützung der Dekarbonisierung des Seeverkehrs ergreifen, finden Sie hier...

Mehr erfahren zum Global Maritime Forum Summit in London am 27. und 28. Oktober 2021, hier...

Informationen zur Getting to Zero Coalition

Die Getting to Zero Coalition ist eine von der Industrie geleitete Plattform für die Zusammenarbeit, die führende Interessengruppen aus der gesamten Wertschöpfungskette des Seeverkehrs und der Kraftstoffe mit dem Finanzsektor und anderen Akteuren zusammenbringt, die sich dafür einsetzen, dass kommerziell tragfähige emissionsfreie Schiffe bis 2030 eine skalierbare Realität werden. Die Getting to Zero Coalition ist eine Partnerschaft zwischen dem Global Maritime Forum, den Friends of Ocean Action und dem Weltwirtschaftsforum.

Informationen zur Friends of Ocean Action

Friends of Ocean Action ist eine einzigartige Gruppe von über 55 weltweit führenden Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, internationalen Organisationen, der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und dem akademischen Bereich, die skalierbare Lösungen für die dringlichsten Herausforderungen des Ozeans vorantreiben. Sie wird vom Weltwirtschaftsforum in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsinstitut veranstaltet.

Informationen zum Weltwirtschaftsforum

Das Weltwirtschaftsforum ist die internationale Organisation für öffentlich-private Zusammenarbeit. Das Forum bringt die führenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und anderen Bereichen der Gesellschaft zusammen, um globale, regionale und branchenspezifische Agenden zu gestalten. Sie wurde 1971 als gemeinnützige Stiftung gegründet und hat ihren Sitz in Genf, Schweiz. Sie ist unabhängig, unparteiisch und an keine besonderen Interessen gebunden.

Informationen zum Global Maritime Forum

Das Global Maritime Forum ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die sich für die Gestaltung der Zukunft des globalen Seehandels einsetzt, um eine nachhaltige und langfristige wirtschaftliche Entwicklung und das Wohlergehen der Menschen zu fördern.

Rückfragehinweis:
Interimsleiterin für Kommunikation
Sofie Rud unter rud@globalmaritimeforum.org oder +45 2810 2332

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